Schneeflocken Grafik

Ein kreatives Hochzeitslogo für die Winterhochzeit

Bei dem Gedanken an eine Winterhochzeit kommt den meisten eine Märchenlandschaft in den Sinn, ganz viel Weiß und ganz viel Romantik! Leise Schneeflocken, die vom Himmel fallen, ein Pferdeschlitten im glitzernden Weiß und stimmungsvolle Hochzeitsromantik mit Kerzenlicht und Kaminfeuer. Die Winterhochzeit genießt im Vergleich zur Sommerhochzeit fast einen Ausnahmestatus, wird aber zunehmend beliebter. Wir zeigen warum, und geben praktische Tipps für die perfekte Winterhochzeit und einen unvergesslichen Tag!

Die 4 wichtigsten Aspekte für die Hochzeit im Winter

Für eine gelungene Winterhochzeit gibt es mindestens 4 Dinge, die unbedingt berücksichtigt werden sollten. Wir stellen sie hier vor:

Winterhochzeits-Tipp 1: Termin-Check

Eine Winterhochzeit ist im Vergleich zur Hochzeit im Sommer nicht nur in Hinblick auf das Wetter bedeutend anders ausgerichtet. Der Termin in den Wintermonaten unterscheidet sich auch dadurch, dass sich das Jahr dem Ende neigt und viele sich auf Feierlichkeiten im Kreise der Familie freuen. Demnach ist der Hochzeitstermin für die Heirat im Winter mit Bedacht auszuwählen.

Optimalerweise findet die Winterhochzeit im Januar oder Februar des neuen Jahres statt. Der Weihnachts- und Silvester-Stress ist dann vorüber und für das nächste Jahr sind noch nicht allzu viele Pläne geschmiedet. Sollten Sie sich für eine Hochzeit im Dezember entscheiden, gilt auch hier – wie auch bei der Hochzeit im Januar oder Februar – Hochzeitseinladungen rechtzeitig verschicken! Auch eine Save-the-Date-Karte kann bei einer Winterhochzeit von Vorteil sein. Da diese in der Regel ein Jahr vor dem Hochzeitstermin verschickt wird, kann sie ideal mit einem Wintergruß in der kalten Jahreszeit oder zum Jahreswechsel kombiniert werden.

Obwohl eine Winterhochzeit im Dezember, Januar oder Februar deutlich seltener ist als eine Hochzeit in den Sommermonaten, sollte der Termin für das Standesamt rechtzeitig geplant und festgelegt werden. Etwa vier Monate vor der Winterhochzeit sollte der Termin im Standesamt gesetzt sein. Je früher, desto besser – dann ist vielleicht auch das Wunschdatum für die perfekte Winterhochzeit noch frei!

Einladung zur Winterhochzeit

Vermeiden Sie mit der Wahl des richtigen Termins unnötigen Stress und laden Sie Ihre Gäste rechtzeitig mit einer Einladungskarte zur Winterhochzeit ein!

Winterhochzeits-Tipp 2: Location-Check

Anders als bei der Sommerhochzeit findet die Winterhochzeit zum Großteil nicht draußen statt. Wichtig ist also, eine stimmungsvolle Location zu finden, die zu einer Winterhochzeit und dem Brautpaar passt. Ob eine rustikale Winterhochzeit auf dem Bauernhof oder Gutshof, einem kleinen Schloss auf dem Lande oder in einer tollen Großstadt – die Hochzeit im Winter bietet zahlreiche Kulissen für eine romantische Atmosphäre.

Bei einer Hochzeit in den Wintermonaten ist zu bedenken, dass gerade in der Stadt der Schnee nicht lange liegen bleibt, es möglicherweise also eher eine matschige Angelegenheit wird. Dennoch hat eine Winterhochzeit in der Stadt etwas sehr Mondänes und kann bei einer Feier in einer tollen Location mit einer Sommerhochzeit im Garten absolut mithalten. Wer sich für eine Winterhochzeit auf dem Land entscheidet, hat den Vorteil, dass bei Schnee eine sehr schöne romantische Winterstimmung aufkommt. Weiteres Plus: Bei der Hochzeit im Winter sind tolle Locations um einiges günstiger als in den klassischen Hochzeitsmonaten Juli, August und September. Viele Location-Betreiber und Veranstalter freuen sich, wenn auch im Winter feierlicher Betrieb herrscht und belohnen dies mit Rabatten und Sonderkonditionen. Das heißt für alle Winterhochzeit-Hungrigen: Früh buchen, sparen und die Vorfreude aufs Fest genießen!

Winterhochzeits-Tipp 3: Kleidungs-Check

Auch in puncto Hochzeitskleidung und Brautkleid gibt es bei der Winterhochzeit natürlich Unterschiede. Nicht nur die Braut, auch die Hochzeitsgesellschaft muss sich den Wetterverhältnissen anpassen und gegebenenfalls eine warme Jacke über der Hochzeitsgarderobe tragen. Bei der Winterhochzeit muss jedoch in Hinblick auf das Outfit auf nichts verzichtet werden. Eine Braut kann im Hochzeitskleid mit einem kleinen Jäckchen oder Blouson genauso atemberaubend aussehen wie eine Braut bei einer sommerlichen Hochzeit. Wichtig ist jedoch, dass man oben- und untenrum nicht frieren muss. Als Tipp für passende Hochzeitsgarderobe empfehlen wir, bei der Hochzeit im Winter eine hautfarbene Strumpfhose zu tragen und obenherum einen Bolero oder beispielsweise ein champagnerfarbenes Kunstfell. Gleichzeitig kann aber auch eine grobe Strickjacke äußerst schick zum Hochzeitskleid aussehen. Wer sich beispielsweise für die Hochzeitsfotografie noch etwas länger in der Kälte aufhalten muss, sollte auf ein Cape oder einen schicken Mantel zurückgreifen. Dazu die passenden eleganten Handschuhe und fertig ist das perfekte Outfit für die Winterhochzeit im Schnee.

Bei den Herren der Schöpfung ist die Outfit-Frage für die Hochzeit in der kalten Jahreszeit übrigens leicht geklärt. Meist wird im Anzug geheiratet, hier noch ein passender Mantel dazu und eventuell eine Kopfbedeckung wie zum Beispiel ein Zylinder (bei der Vintage-Hochzeit übrigens gerade total angesagt) – fertig ist der wintertaugliche Hochzeitsdress für den Mann.

Blumendeko für Hochzeit

Ein Hauch von Sommer bei der Winterhochzeit – mit weißen Blumen gelingt‘s garantiert! (Foto: © ladyalex / Dollar Photo Club)

Winterhochzeits-Tipp 4: Deko-Check

In Sachen Dekoration kann sich das Paar bei der Winterhochzeit richtig austoben. Ein Lichtermeer aus Kerzen und warmen Hochzeitsfarben bei der Hochzeitsdeko versprühen eine wunderschöne Wohlfühlatmosphäre, die jedem Gast in Erinnerung bleiben wird. Selbst wenn bei der Winterhochzeit anschließend „nur“ im Restaurant gefeiert wird, kann auch hier mit gut ausgesuchter Tischdekoration viel Charme und Wohlfühl-Flair versprüht werden. Orientieren Sie sich bei der Hochzeitsdeko stets an Ihren eigenen Hochzeitsfarben, auf die Sie sich im Vorfeld festgelegt haben. Haben Sie schon bei der Hochzeitspapeterie einen bestimmten Stil gewählt? Klasse, dann setzen Sie dies bei der Hochzeitsdeko auf Tisch und Tafel einfach fort. Wundervolle Inspiration in Form von Bildern und Collagen finden Sie übrigens auch auf unserem Pinterest-Kanal in unserer Pinnwand zur Winterhochzeit!

Hochzeitsdeko in Winterfarben

Zum Beispiel eignet sich bei einer Winterhochzeit ein moodboard aus den Farben Hellblau, Türkis und Weiß. Wie auch bei den Einladungskarten zur Hochzeit können Sie mit Hellblau und Weiß wundervolle Hochzeitsdekorationen kreieren. Ob ein Blumen-Bouquet in genau diesen Tönen und Nebenfarben oder kleine Tischkärtchen oder Gastgeschenke, die in diesen Farben gehalten sind – die Vielfalt der dekorativen Möglichkeiten einer Winterhochzeit ist schier unbegrenzt. Bei den kühleren Farbtönen in Blau sollte unbedingt auf warmes Licht geachtet werden. Dies lässt sich natürlich ideal mit Kerzen hervorbringen. Aber auch ein Kerzenleuchter schafft es hier, edle Akzente zu setzen.

Glanz und Glitzer: Winterhochzeit in Weiß-Gold

Besonders festlich wirkt die Winterhochzeit mit Glanz und Glitzer. Gold wirkt wunderbar warm und passt außerdem ideal zum Winter. Natürlich sollte hierbei darauf geachtet werden, dass die Deko nicht zu weihnachtlich ausfällt. Das lässt sich zum Beispiel durch festliche Blumen in Weiß auf den Hochzeitstischen wunderbar ausgleichen. Stuhlhussen mit einem dekorativen Gold-Band runden das festlich-winterliche Stimmungsbild ab.

Viel Spaß bei der Planung Ihrer Winterhochzeit wünscht Ihnen hochzeitskarten-paradies – das Magazin!