Hochzeitsvorbereitungen sind etwas Schönes. Man hat gerade erst „JA!“ auf die EINE Frage gesagt und möchte am liebsten gleich morgen mit der Hochzeitsplanung beginnen. Und das ist auch gut so, denn erst Jahre ins Land gehen zu lassen, bis die erste Checkliste zur Hochzeit erstellt wird, ist nicht empfehlenswert. Außerdem ist die Anfangseuphorie nach dem Heiratsantrag auszunutzen. Auf Wolke Sieben schwebend, lassen sich nun mal die schönsten Luftschlösser bauen, romantischsten Locations finden und auch so lassen sich euphorisiert schöne Ideen finden. Und tatsächlich gibt es so viele schöne Dinge zur eigenen Hochzeit – doch welche benötigt man wirklich, was ist wichtig und was hättet ihr bei der Hochzeitsplanung gerne vorher gewusst? Wir haben die 10 wichtigsten Dinge für jede Hochzeitsplanung recherchiert und wollen es allen Bräuten und angehenden Eheleuten damit leichter machen.

1. Das Hochzeitskleid – eBay, etsy oder im lokalen Ladengeschäft

Hängende Brautkleider

Hochzeitsvorbereitungen clever planen: Hochzeitskleider günstig erwerben und aufpimpen – (Foto: © 髪結師 – Dollar Photo Club)

Für die Frau ist das Hochzeitskleid das wichtigste Accessoire – neben Ring und Mann versteht sich. Doch so schön die Suche nach dem passenden Brautkleid sein kann, so nervenaufreibend und kostspielig kann sie auch sein. Eine gute Möglichkeit, ein schönes Hochzeitskleid zu finden, sind lokale Brautmodengeschäfte, der Online-Marktplatz etsy oder gar eBay. Wer kein Vermögen ausgeben möchte, kann ein gebrauchtes Hochzeitskleid erwerben und dies einfach und kostengünstig maßschneidern lassen. 200 Euro für die Änderung und Aufwertung beim Schneider lassen das Brautkleid aussehen wie ein Designerkleid – und das für ein Bruchteil des Geldes!

2. Erwartungen und Ansprüche – man kann es nicht jedem recht machen

Gut gemeinte Ratschläge, Tipps und Empfehlungen für die Events auf einer Hochzeit sollten in jedem Fall ignoriert werden. Fest steht nämlich, dass es die eigene Hochzeit ist, und hier kommt es darauf an, dass es einem selbst gefällt. Ob Dekoration, die Festlegung der Hochzeitsgesellschaft, Spiele, Brautentführungen oder andere zu klärende Fragen – es ist der eigene Tag und so spielt es auch keine Rolle, was andere für gut und für schlecht erachten. Schließlich heißt es also schon bei den Hochzeitsvorbereitungen: Man kann es nicht jedem recht machen und dementsprechend sollte auch geplant werden. Öfter mal “Nein, danke!” sagen. Und gerade was die doch sehr heikle Bestimmung der einzuladenden Hochzeitsgäste angeht, sollte sich jedes Paar seine eigenen Gedanken machen. Beispielsweise könnte dies so aussehen, dass jeder 5 VIP-Gäste festlegt, die auf jeden Fall eingeladen werden. Alles andere und auch alle weiteren Gäste werden dann diplomatisch ergänzt.

3. Entscheidungsfähig sein – das beginnt bei der Auswahl der Hochzeitskarten!

Detail einer Hochzeitskarte

Klappkarte, mit Motiv oder Foto? Wichtig ist: Entscheidungsfreudig muss man sein!

Was angehende Bräute und Brautleute unbedingt wissen sollten: Unentschlossenheit ist Gift für jede Hochzeitsplanung. Wie soll eine Checkliste zur Hochzeit auch je abgearbeitet sein, wenn man sich nicht einmal für die Farbe der Hochzeitseinladungen entscheiden kann? Fakt ist, wer unentschlossen ist, hat bei den Hochzeitsvorbereitungen das Nachsehen. Hinzu kommt, dass das ständige Hin und Her den anderen auch schnell zur Weißglut bringen kann, je nach dem, welch ein Gemüt der Partner eben hat. So kann es dann auch bei der Auswahl der Einladungskarten zur Hochzeit oder gar bei der Frage um die passende Schriftart und Farbe zu unnötigen Streitereien kommen. Unser Rat: Werdet Sie konkret und entschlussfreudig. Suchen Sie nach konkreten Beispielen und Mustern in Hochzeitsmagazinen, in Online-Shops oder sozialen Netzwerken. Auf Pinterest lassen sich beispielsweise praktische Pinnwände zu den verschiedenen Hochzeitsthemen anlegen. Eine Collage aus den besten Hochzeitseinladungen und toller handgemachter Deko hilft dabei, schnell zur richtigen Entscheidung zu kommen. Besonders dann, wenn dem Partner die Vorstellungskraft für die Farbe “Eierschale”, “Mint” oder für “Vintage-Deko” fehlt, sind eindeutige Bilder, wie es sie zahlreich auf Pinterest und Co. gibt, ideal!

4. Schöne Hochzeitslocations sind schnell ausgebucht

Es ist tatsächlich so – die tollsten Hochzeitslocations sind meist schon ein Jahr vor dem Hochzeitstermin ausgebucht. Wer jetzt denkt, „ach das wird schon!“, darf sein blaues Wunder erleben, denn ein Jahr im Voraus die Hochzeitslocation festzulegen, ist eigentlich schon allerhöchste Eisenbahn. Damit sollte dieser Punkt also auch ganz oben auf der Hochzeitscheckliste stehen. Ebenfalls mit in die Hochzeitsvorbereitungen einzuplanen ist die rechtzeitige Anmeldung beim Standesamt: Man sollte sich idealerweise sechs Monate vor dem gewünschten Trauungstermin auf dem Standesamt einfinden, um noch einen Wunschtermin zu erhalten.

5. Heiraten Sie in der Nebensaison!

Arbeitstisch mit Laptop

Die heiße Phase der Hochzeitsvorbereitungen – wann wird geheiratet? (Foto: © Rawpixel – Dollar Photo Club)

Dass eine Hochzeit teuer wird, steht meist so fest wie das Amen in der Kirche. Daher gilt für all jene, die keinen Kredit aufnehmen möchten und kostengünstiger feiern möchten: Heiraten Sie in der Nebensaison zwischen Oktober und März. In diesen Monaten gibt es nicht nur bei Locations, sondern auch bei diversen Hochzeitsservices wie Catering, Hochzeitskarten, Stylisten und Floristen jede Menge Discount. Was Brautleute außerdem wissen sollten: Sowohl Säle für Hochzeitsfeiern als auch andere Empfangslocations sind sowohl werktags als auch sonntags deutlich weniger teuer. Schauen Sie am besten in den Kalender, wann es einen geeigneten Brückentag unter der Woche gibt, an dem die eigene Hochzeitsfeier stattfinden könnte und idealerweise jeder frei hat.

6. Lokale, mobile Foodtrucks statt teurer Catering-Agenturen

Statt ewig ein und dasselbe Event-Catering vor die Nase gesetzt zu bekommen, erfreuen sich sowohl Gäste als auch das Brautpaar mit Sicherheit an einer ausgefalleneren Catering-Option. Der neue Imbiss- und Partyservicetrend aus den USA nennt sich “Food Trucks”. Die Catering-Idee setzt auf mobile Stationen und verbindet das Praktische mit dem Angenehmen, denn hierbei ist Spaß vorprogrammiert. Statt am Buffet Schlange zu stehen, kann man am Imbisswagen innerhalb des Hochzeitsareals gesellig anstehen und in Plauderlaune kommen. Ob mobile Burger-Trucks, die im Garten aufgestellt werden oder der Donut-Truck, der anstelle einer Hochzeitstorte als Hochzeitsevent-Bestandteil fungieren kann – in jeder größeren Stadt sind inzwischen mobile Foodtrucks für die Hochzeit buchbar. Für die Hochzeitsplanung können Sie zu diesem Punkt für die jeweilige Stadt unter www.foodszene.de/foodtruck-deutschland den passenden lokalen Anbieter finden!

7. Dekoration mit Aufgaben für die Gäste verbinden

Arrangieren Sie die Hochzeitstische kostengünstig mit DIY-Vasen aus alten Weck-Gläsern oder Babybreigläschen. Ein paar unterschiedlich große Wiesenblumen und schon ist die Tischdekoration individuell und sparsam zugleich. Wenn Sie sich selbst ein paar schöne Erinnerungen schaffen möchten, statten Sie die Tafeln mit Gästebüchern oder Einwegkameras aus. Ihre Hochzeitsgäste werden Spaß an den Aufgaben haben, Sie haben tolle Erinnerungen geschaffen sowie eine ausgefallene Tischdekoration zur Hochzeitsfeier.

8. Hochzeitsvorbereitungen an Dienstleister und Freunde delegieren

Die ganze Hochzeitsplanung schafft man nicht alleine. Planen Sie deshalb Dienstleister mit ein oder gute Freunde, Trauzeugen und Eltern. Es wird es dann richtig unangenehm, wenn den Brautleuten scheinbar alles über den Kopf zu wachsen scheint. Selbst die kleinste Aufgabe wie die Sitzordnung festzulegen, erscheint mit einem Mal zu viel. Zudem kommt bei zu viel Stress meist immer auch Streit auf, und dies sollte das Paar vor der Hochzeit so gut es geht vermeiden. Selbstverständlich wird es auch hin und wieder zu Unstimmigkeiten oder kleineren Streitereien kommen, allerdings sollte die Freude auf das große Fest überwiegen – und nicht der Stress vor der Hochzeit! Besonders wichtig: Am Tag der Hochzeit sollte das Hochzeitspaar das Organisatorische den anderen Involvierten überlassen. Die Ankunft des Caterings oder der Hochzeitsband können auch die Trauzeugen übernehmen und steuern.

9. Zeit nur für sich

Auch am Hochzeitstag ist es essentiell für das Brautpaar, Zeit zu zweit einzuplanen. Ganz gleich, wie viele Menschen um einen herum sind und wie voll das Programm ist, ziehen Sie sich mit Ihrem Partner zurück – und sei es für nur 5 Minuten am Abend oder zwischen den verschiedenen Hochzeitsstationen. Planen Sie einfach nach dem Standesamt noch eine Stunde freie Zeit für sich selbst ein, bevor es zur Ankunft in der Hochzeitslocation geht!

10. Unperfekt kann so schön sein!

Die eigene Hochzeitsfeier muss nicht perfekt sein – dessen sollten Sie sich auch in der Hochzeitsplanung immer wieder bewusst werden. Weder kommt es darauf an, dass das Wetter perfekt ist, noch ob Sie perfekt gestylt sind oder das Catering keine Wünsche offen lässt. Wichtig ist nur, dass – selbst wenn etwas schief läuft – Sie es als Paar mit Humor nehmen. Unperfektes kann so schön sein!

Viel Spaß bei den Hochzeitsvorbereitungen wünscht hochzeitskarten-paradies.de!